Import- und Export: Worauf sollten Gründer achten?

Der Import von in Deutschland begehrten Waren aus dem Ausland oder die Ausfuhr, also der Export von deutschen Produkten und das Erschließen von neuen Märkten und Kunden im Ausland ist ein weitreichendes Geschäftsfeld, das für Existenzgründer immer interessant ist. Es gibt jedoch auch zahlreiche Vorschriften, die es zu beachten gilt. Eine erste Hilfe zum Einstieg bietet Gründern hier die Deutsche Auslandshandelskammer oder auch Experten wie die Zollpiloten an. Bei der Deutschen Auslandshandelskammer in Berlin erhalten Sie für einen Markteintritt oder für die Einfuhr von Gütern zuverlässige Informationen zu Rechten und Steuern und erfahren etwas über die Rahmenbedingungen und Chancen in anderen Ländern. Selbst bei der Beschaffung von Personal im Ausland kann die AHK behilflich sein.

Import und Export: Wissenswertes

Import und Export spielen für die deutsche Wirtschaft eine wichtige Rolle. Momentan ist der Import und Export durch die schwierige Lage in vielen Teilen der Welt deutlich erschwert. In friedlicheren Zeiten wurden in Deutschland Waren im Wert von etwa 800 Milliarden Euro im Jahr importiert und von 1.000 Milliarden Euro exportiert. Für den Import spielen Rohstoffe eine wichtige Rolle, aber auch fertige Produkte, die in Deutschland nicht oder im Ausland wesentlich billiger hergestellt werden. Für den Export müssen im Ausland erst neue Absatzmärkte erschlossen werde. Sind diese gefunden, bringt das für die heimische Produktion ein nicht unerhebliches Wachstumspotenzial. Jeder Existenzgründer muss erst einmal einen Businessplan erstellen, nicht zuletzt um das Geschäft vor einer Bank zu rechtfertigen und mit deren Hilfe zu finanzieren.

Geschäfte mit Produkten aus dem Ausland

Deutschland importiert viele chemische Erzeugnisse sowie Teile für Maschinen, Kraftfahrzeuge und elektrische Geräte. Es gibt jedoch auch vielzählige andere Güter die importiert werden und die importiert werden könnten, die es in Deutschland nicht gibt oder die im Ausland wesentlich günstiger sind. Natürlich sollte vor einer Gründung mit einer konkreten Geschäftsidee für einen Import genau geprüft werden, ob ein tatsächlicher Bedarf besteht, wie es um die Qualität der Ware bestellt ist, was der Transport kostet, ob es Beschränkungen beim Import geben könnte und ob die Produkte den hiesigen Standards entsprechen. Natürlich braucht man für ein Importgeschäft einen verlässlichen Partner im Ausland und selbst eine gute Marktkenntnis vor Ort. Risiken beim Import sind immer Wechselkursrisiken sowie verlängerte Lieferzeiten und Lieferausfälle.

Geschäfte mit eigenen Produkten im Ausland

Gerade für kleine Unternehmen bedeutet die Erschließung neuer Märkte für ihre Produkte eine strategische Herausforderung. Die meisten deutschen Exporte bleiben in der EU. Wichtige Absatzmärkte sind die USA und China. Exporte nach China sind aufgrund der Entwicklung des Landes mit Unsicherheit verbunden. Im Vorfeld einer Gründung sollte überprüft werden, welcher Markt relevant ist. Dafür muss man über gute Marktkenntnisse im Ausland verfügen. Der Vertrieb im Ausland muss mit einem zuverlässigen Geschäftspartner organisiert werden. Zudem gilt es die Transportfähigkeit, Beschränkungen bei der Aus- und Einfuhr, Standards auf dem Zielmarkt und Zölle zu beachten. Schwankende Wechselkurse können beim Export außerhalb der EU ein Risiko sein. Für die Absicherung eines Auslandsgeschäftes kann eine Exportversicherung abgeschlossen werden. Die Bundesrepublik Deutschland bietet dafür verschiedene Möglichkeiten. Zu speziellen Länderinformationen kann neben der AHK die Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing – Germany Trade & Invest helfen.

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