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Das Portrait des Monats - Oktober
 
KUUUK -
Verlag und Medien
Ihre Gründeridee:
Wir wollen innovative und ideenreiche Produkte zu einem überaus günstigen Preis und in etwas ungewöhnlicher Aufmachung auf dem Sektor Verlag und Medien herausbringen und vertreiben. Dabei soll das Produkt mit der Idee eine überzeugende Einheit bilden.
 
Kunst und Kultur bilden neben Sprache und Literatur Kernfelder. Z.B. haben wir eine einfache, aber wirkungsvolle Sprachlernreihe begonnen ... oder auch eine Serie mit kurzen literarischen oder literarisch-künstlerischen Texten, die den Umfang einer Audio-CD nicht überschreiten sollen. Bei Preisen von 5 Euro scheint das ein vielversprechender Weg. Im Moment arbeiten wir an einem kleinem Namenslexikon mit Kunstnamen. Aber wir sind erst am Anfang, wir haben ja erst am 1. Juni mit dem Beginn des Gewerbes losgelegt.
 



Klaus Jans Firmenname:
KUUUK
Verlag und Medien Klaus Jans, kurz: K|U|U|U|K, was übrigens für Kunst und Kultur steht.
Gründungsjahr: 2006
Gründer: Klaus Jans

Kurzbeschreibung: KUUUK = K|U|U|U|K ist ein innovativer Verlag auf dem Gebiet Kunst uns Kultur, sowie Sprache, Literatur, Sach- und Fachbuch. Besonders werden Projekte gefördert, die einen innovativen Ansatz haben. Gerne auch künstlerische Werke bzw. Kunstwerke. Kreativität ist das Movens des Verlegens - und genau hierauf richtet sich das Interesse von KUUUK in erster Linie.

Firmen-Profil: Klaus Jans ansehen

 
Interview mit Herrn Jans :::::::::::::
 
Aus welcher Situation heraus gründeten Sie Ihr Unternehmen?
Arbeitslosigkeit nach der Rückkehr aus dem Ausland. (Ich verbrachte die letzten Jahre beruflich in den Niederlanden.)

Was würden Sie als das Erfolgsrezept Ihres Unternehmens bezeichnen?
Die absolut aufrichtige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Verlags-Partnern, Geschäftsfreunden, Autoren/-innen, Künstlern/-innen, etc. ... und auch mit den Kunden. Keine Verbreitung von Floskeln, sondern nachweisbare Vertrauenswürdigkeit und Ehrlichkeit. Was wir sagen oder versprechen, halten wir auch ein. Insofern steht KUUUK für eine Rückkehr zum altmodischen Begriff der "Anständigkeit". Bei KUUUK wird keiner für den schnellen Geschäftserfolg mal schnell belogen oder ein bisschen "beflunkert", es werden auch keine falschen Versprechungen gemacht. Für uns liegt der Erfolg des Geschäftes darin, dass wir uns im Prozess der Herstellung von "geistvollen" Produkten (wie es dem Verlagsgewerbe innewohnt) gegenseitig (von Mensch zu Mensch) bereichern. Das notwendige Geld zum Weiterarbeiten wird dann quasi automatisch folgen. Gewinn dient also vor allem als Movens für die weitere Arbeit und soll nicht einer persönlichen Bereicherung dienen. Firmen, die anders auftreten, können sich meiner Meinung nach nicht dauerhaft halten. Ohne Moral ist alles Unternehmertum nichts. Geldverdienen als solches ist sowieso freudlos, wenn es nicht sinnvollen Zwecken dient.

Was hebt Sie von anderen Unternehmen Ihrer Branche ab?
Der KUUUK Verlag hütet sich vor allen unseriösen Geschäftskontakten. (Ich betrachte übrigens auch Zeitungsanzeigen oder Anschreiben als unseriös, wo die wichtige bzw. wichtigste Information in einem Lesebrillentext ganz klein und unten abgedruckt steht.) Bei uns haben Abmachungen per Handschlag noch denselben Wert wie geschriebene Verträge. Außerdem suchen wir immer harmonische Lösungen, von denen beide Seiten praktisch und emotional profitieren. Ich würde mich freuen, ohne (unnötige und überflüssige) Rechtstreitigkeiten und Anwaltstermine meine Berufsjahre bestreiten zu können. Es ist mir überaus wichtig, dass man den Menschen, mit denen man verkehrt und verkehren muss, absolut vertrauen kann. In anderen Ländern ist diese Idee des Vertrauens von Geschäftsperson zu Geschäftsperson viel weiter entwickelt, weshalb dort das Kennenlernen mehr Zeit in Anspuch nimmt ... als die eigentlichen sachlichen Verhandlungen. Für solch eine Zusammenarbeit muss man auch ein gutes Gespür (z.B. für Menschen) haben. Im Zweifelsfalle sollte man Projekte ruhen lassen, wenn die Parameter dazu nicht stimmig sind.

Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie in Ihrem Unternehmen?
Ich bin bislang ein klassisches Ein-Mann-Unternehmen bzw. Ein-Person-Unternehmen. Diese Person verfügt allerdings über vielfältige menschliche und ideelle Unterstützung im Hintergrund (auch Ideengeber) und hat hilfreiche Kontakte aller Art. Leider kann ich (derzeit) noch niemanden fest einstellen. Zugleich bin ich aber in mehreren Netzwerken Mitglied, z.B. bei 40plus in (und um) Bonn. Es gibt zudem ein kleines Netzwerk, eher eine Gruppe, welche aus Gesprächskreisen in der Arbeitsagentur hervorgegangen ist. Das finde ich überaus bemerkenswert, weil es zeigt, dass sich auch Dinge in Institutionen ändern können, die man gedanklich weit von sich weggeschoben hat. Als prinzipieller "Neuerer" sind mir alle Entwicklungen bedeutsam, die neue Wege erkunden - auch wenn es im Einzelfall mit Niederlagen verknüpft sein mag. Auch Niederlagen sind ja bekanntlich wichtige Erfahrungen. Man sollte also immer wieder etwas probieren.

Was ist Ihr Geheimtipp zur Akquise?
Aquise ist eigentlich mein größtes Problem derzeit. Das hängt damit zusammen, dass man einerseits nicht Schranken überschreiten will und z.B. unerwünschte E-Mails abzuschicken gedenkt ... dass aber andererseits gezielte Post-Mailings incl. von Buchsendungen bzw. Hör-CDs-Sendungen für einen kleinen Verlag sehr teuer werden. Das Porto kostet schon genug. Von unerwünschter Telefonaquise, vor allem Kaltaquise, kann ich aus leidvoller (passiv betroffener) Selbsterfahrung nur abraten. Damit erzeugt man eher Wut als Zustimmung. Gute Pressearbeit und Jounalistenbetreuung sind für einen Verlag wichtig, aber auch das hat viel mit Geld zu tun.


 
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